Leserbriefe

Im Nachgang der Sondersitzung des Verkehrsausschusses vom 22. März erschienen in der WAZ zwei Artikel zum Thema Ruhrbrücken Neubau:

Mitglieder des Arbeitskreises verfassten hierauf als Reaktion Leserbriefe, welche ebenfalls in der WAZ veröffentlicht wurden und im Folgenden nachzulesen sind.

 

Abgehakt

27.03.2021

Spätestens seit der letzten Verkehrsausschusssitzung bevorzugen alle Beteiligten des Arbeitskreis „Brücken“ die von Straßen.NRW bereits vorgeplante Nordbrücke zur Überquerung der Ruhr und des Mühlengrabens. Abgehakt. Die weiteren Planungen konzentrieren sich nur noch auf die Punkte „Ersatz der Omegabrücke“ mit möglichst geringer Sperrzeit, Brückenabzweig zur Entlastung des Herbeder Ortskerns und Neubau der Lakebrücke mit Einbindung in ein bürgergestütztes Gesamtkonzept.

– Dr. Arne Meinshausen

 

Lieber Gemeinsam

30.03.2021

Als Mitwirkende im Arbeitskreis „Herbeder Ruhrbrücken“ und Herbeder Bürger möchten wir betonen, dass der Arbeitskreis bereits am Montag, 22. März, im Verkehrsausschuss deutlich einer Brückentrasse über Ruhr und Mühlengraben auf der Nordseite zugestimmt hatte. Die berechtigten Sorgen der Anwohner „In der Lake“ können wir gut nachvollziehen, sie dürften aber mit einer Nord-Variante ausgeräumt sein. Auf der Herbeder Seite befürwortet der Arbeitskreis unverändert eine Erneuerung der Bahnbrücke auf der Südseite, um eine Sperrung auszuschließen oder eine möglichst kurze Dauer zu realisieren. MIt einem Abzweig zur Von-Elverfeldt-Allee könnte eventuell ein Notverkehr, ohne Probleme für den Bereich der Lakebrücke, geführt werden. Die geäußerte Kritik an „Unruhe“ können wir nicht verstehen. Ohne das Engagement des Arbeitskreises kämen vier Jahre Sperrdauer auf uns alle zu. Wir streben einen breiten Bürgerdialog mit allen Betroffenen, Behörden und der Kommunalpolitik an. Anwohner und Gewerbetreibende sollten sich hierzu besser gemeinsam engagieren.

– Klaus Döhmen, Dr. Gerd Frahne, Harald Hönig